11/15

Auch wenn man bei UNIFIED hin und wieder leichte Abstriche in Sachen Songwriting machen muss, so ist das Material, das die Herrschaften auf ihrer Debüt-Full-Length herausgeben unverfälscht und pur.

7.5/10

2011 stellten sich die Mannen von UNIFIED mit ihrer EP "Welcome To the Shadowlands" erstmals auf diesen Seiten vor. Nun haben Sie ihren ersten Longplayer mit dem Titel "Black & White" im Gepäck.

4/5

Dem Frankenwalde entspringt der 2010 gegründete Vierer UNIFIED, der sein Debüt namens "Black & White" im noch jungen Jahr 2014 auf den metallischen Gabentisch packt. Unter der Produktion von Oliver Schmidt (LETZTE INSTANZ) wurden elf abwechslungsreiche Songs eingespielt und zur vorliegenden Platte zurechtgezimmert. Das etwas kitschige Cover führt den Hörer zunächst in die Irre, einen weiteren generischen keyboardlastigen Power-Metal-Klon vor sich zu haben, doch obwohl UNIFIED auf ihrem Debüt auch sanftere Klänge anschlagen, klingen sie ganz und gar nicht zuckrig.

8/10

Mit welcher Mucke kann man im Metal noch berühmt werden? Melodic Death, Pagan/Viking, Metalcore, … vielleicht, aber definitiv nicht mit dem Melodic Metal, den sich die vier Oberfranken von Unified auf die Fahnen geschrieben haben. Umso mehr muss man ihnen Respekt zollen, dass sie nun mit „Black & White“ ein in Eigenregie aufgenommenes Album am Start haben und sich dazu als Produzenten Oli Schmidt (Letzte Instanz, Frogstar Battle Machine) ins Boot geholt haben.

4/5

Unified wurden bereits mit der EP von unserem Redaktionskollegen Thorsten wohlwollend aufgenommen. Nicht unbegründet habe ich mich dann auf die alten Fährten begeben, bevor der neueste Output „Black & White“ hier in der Redaktion rein geflattert ist. Man schwört weiterhin auf einen Power Metal der älteren Marke und serviert uns diesen in einem guten Ausmaß an Epik und Theatralik irgendwo zwischen alten Blind Guardian und den Österreichern Desert Sin angelehnt.

8/10

Pünktlich zum Fest (na ja, fast…) kredenzen uns UNIFIED ihr lang erwartetes Debüt „Black & White“, das sie in den letzten Monaten als Eigenproduktion unter der Ägide von Oliver Schmidt (LETZTE INSTANZ) eingetütet haben. Und der sympathische Frankenwald Vierer hat erwartungsgemäß (siehe u.a. nebenstehendes Interview) ein amtliches Stück Metal abgeliefert – so viel steht schon mal fest.

4/5

Aus dem schönen Frankenland kommen UNIFIED, deren großen Vorbilder wohl u.a. auch BLIND GUARDIAN zu sein scheinen, was nicht abwertend zu verstehen sein soll.

6/10

Vier auffallend abwechslungsreich gestaltete Tracks, die sich auf eine Gesamtspieldauer von knapp über 23 Minuten erstrecken, bieten Unified hier dar. „Welcome To The Shadowland“ ist das erste offizielle Lebenszeichen von Unified. Und die in lobenswerter Eigenregie auf die Beine gestellte EP-Scheibe ist auf gerade mal 250 Einheiten limitiert, sympathische Underground-Attitüde eben. Das 2010 aus dem schwermetallischen Taufbecken empor gehievte Quartett aus dem oberfränkischen Selbitz achtet dabei sehr auf ausgefeilte und natürlich belassene Melodien, welche schön zweckdienlich ins Songmaterial verbaut wurden. Zu kategorisieren ist der überwiegend in mittleren Tempi gehaltene Vortrag des hörbar beflissen agierenden Newcomer-Vierers am ehesten als klassisch facettierter Melodic Heavy Metal.