011-1 magazinDas neue Jahr beginnt fantastisch. Mit Stolz können wir euch mitteilen, dass wir es mit unserer jungen Bandgeschichte auf das Cover des brasilianischen eMagazins Sertao Metal geschafft haben. Dazu gibt es eine vierseitige Titelstory inklusive Interview mit Chris. Vielleicht ist ja jemand unter euch, der portugiesisch beherrscht und uns die Story übersetzen kann, aber das Interview können wir euch auf jeden Fall präsentieren und das komplette Magazin könnt ihr euch auch hier ansehen.
Außerdem freuen wir uns schon auf Ende des Monats, wenn wir euch, so wie es momentan aussieht, eine weiter wirklich coole Neuigkeit verkünden können. Also, schaut dafür wieder vorbei und jetzt viel Spaß mit dem Interview.


Interview von João Andrade von Sertao Metal mit Chris:

2012 war das „Welcome To The Shadowland“-Jahr. Viele Leute in Deutschland und außerhalb, inklusive Brasilien haben die Songs der großartigen CD gehört. Aber die Band spielte nicht live. Warum war das so?

Gut, eigentlich wurde „Welcome To The Shadowland“ ja schon 2011 veröffentlicht, aber klar, auch in diesem Jahr haben wir Promotion für unsere erste CD betrieben und die Reaktionen waren wirklich klasse und wir sind immer noch sehr stolz darauf. Ja… die Sache mit den Live-Auftritten, wir bekommen diese Frage recht oft. Eigentlich ist die Antwort ziemlich einfach. Das Problem ist, wir haben zu wenig freie Zeit, speziell Markus. Er hat noch drei oder vier andere Bands und Projekte am laufen und da ist es einfach schwierig, zum einen Songs für das neue Album zu schreiben und sich dann auch noch gleichzeitig für Gigs vorzubereiten bzw. regelmäßig zu proben. Das ist alles. Natürlich würden wir liebend gerne unsere eigenen Songs live spielen, aber jetzt werden wir erst ein mal die Produktion unseres Debüt-Albums abschließen und danach… Ja, wir werden sehen.

011-2 magazinJeder konnte schon ein paar Teaser für das neue Album auf YouTube sehen. Erzähl doch den brasilianischen Fans ein bisschen was über das neue Album.

Wir sind sehr glücklich mit dem neuen Material, welches mittlerweile auch ziemlich komplett ist und wir freuen uns schon drauf, das Ganze endlich richtig aufzunehmen. Ich denke wir haben uns auf jeden Fall weiterentwickelt in allen Belangen, wie z.B. Songwriting, Know-how über das Recording und letztendlich wird auf jeden Fall der Sound auf „Black & White“ besser als auf unserer EP sein. Unter anderem habe ich auch an meinen Rhythmus Gitarren-Sound geschraubt, der jetzt viel aggressiver rüberkommt. Ich denke es wird euch gefallen. Und so werden auch unsere „alten“ Songs von „Welcome To The Shadowland“ merklich anders klingen.

Was passierte, nachdem „Welcome To The Shadowland“ in brasilianischen Web-Radios gespielt und auch auf verschiedenen brasilianischen Websites promotet wurde?

Es war auf jeden Fall cool, die eigenen Songs in einem Web-Radio zu hören und so wie ich mitbekommen habe, gab es auch ein paar wirklich gute Reaktionen von Leuten, die es auch gehört haben. Ich hoffe mal, dass die brasilianischen Fans unser Album ebenfalls mögen. Es wäre natürlich schon cool, wenn wir wieder die ein oder andere CD nach Übersee verschicken könnten. Wir sind dir auch sehr dankbar für deine Promotion für uns auf dem südamerikanischen Kontinent.

Wacken ist ein Traum für jede Band. Ihr kommt aus dem gleichen Land wie das große Festival. Wie denkt ihr darüber, wenn ihr dort spielen könntet?

Also falls wir es in Zukunft zeitlich auf die Reihe bringen, auch live zu spielen, dann wäre es natürlich der absolute Wahnsinn, in Wacken zu spielen. Aber ich denke wir sollten erst ein mal in ein paar kleineren Venues beginnen. (Gelächter)

011-3 magazinAmerika, Northeast (Nordeste), Recife, Pernambuco. Würde sich die Band wünschen, hier zu spielen und auch mehr von unsere Kultur, dem Karneval oder auch brasilianischen Fußball zu sehen?

Natürlich wäre es sehr aufregend irgendwo außerhalb Deutschlands oder gar Europas zu spielen, aber um ehrlich zu sein, momentan ist das nicht sehr realistisch. Wie ich sagte, liebend gerne würden wir unsere eigenen Songs live spielen und wir werden das auch tun, wenn wir in der Lage dazu sind. Aber wie üblich werden wir dann mit ein paar kleinen Club-Gigs hier in Deutschland ganz am Anfang beginnen. Aber noch mal: Ja, es wäre eine großartige Erfahrung zum Beispiel in Brasilien zu spielen, sollte das eines Tages irgendwie möglich sein.

Was erwartet UNIFIED im Jahr 2013?

2013 wird für UNIFIED sehr aufregend werden. Wir werden das Songwriting für unser Debüt-Album abschließen und wieder ins Studio gehen. Außerdem haben wir ein paar weitere wirklich coole Ideen und Pläne. Aber davon werdet ihr dann bald mehr erfahren.

Erzähl uns zum Schluss noch ein wenig über die deutsche Heavy Metal Underground-Szene und in eurer Region und verglichen mit der brasilianischen.

Ich kenne ja die brasilianische Szene nicht, aber es ist ziemlich schwer hier in Deutschland Fuß zu fassen. Es gibt viele talentierte neue, junge Bands. Aber wir versuchen immer einen Weg zu finden, uns gegenseitig zu helfen und nicht gegeneinander zu arbeiten. Ich denke, das ist das beste, was wir tun können.

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Review von »Legacy«

11/15

Auch wenn man bei UNIFIED hin und wieder leichte Abstriche in Sachen Songwriting machen muss, so ist das Material, das die Herrschaften auf ihrer Debüt-Full-Length herausgeben unverfälscht und pur.

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